Projektinfos

Titel des Projektes: My Home – My Way – My Future

 

Flyer mit allen Workshop-Angeboten um das Projekt bei Jugendlichen zu bewerben

Zum Herunterladen und Ausdrucken

Als Grafik für Online- und Social-Media-Werbung

 

Bündnispartner:

1.) Das Nest e.V., Jugend- und Medienzentrum Wettin e.V. (koordinierende Einrichtung)
2.) Kinder- und Jugendcamp Zappendorf
3.) Natur schafft Wissen gGmbH Schochwitz

Förderer: Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. im Rahmen von Kultur macht stark

Zielgruppe: Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren

Teilnehmerzahl: 14 (können auch aus mehreren Einrichtungen stammen)

Kosten: keine Kosten, Fahrtkosten werden erstattet

Zeitliche Planung: Wenn möglich Ferienzeiten oder auch an Samstagen, möglichst 6-8 Stunden täglich. Insgesamt ca. 32 Stunden

I) Projektidee

Ziel dieses Projekts ist es, dass sich die Teilnehmer mit einem von drei Workshop-Formaten (Youtube-Videos, Elektronische Musik, Fotografie) mit ihrer ihrer Heimat, ihrer Lebenswelt und ihren Zukunftsperspektiven in der Region auseinandersetzen.
Dabei sollen sie sowohl vielfältige Kompetenzen erwerben, als auch ihren Wohnort als einen attraktiven Lebensraum mit Zukunftsperspektive wahrnehmen. Durch die Teilnahme von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund, sollen Berührungsängste und rassistischen Ressentiments abgebaut werden.
In Bezug auf die ländlichen Regionen will das Bündnis auch der Landflucht entgegenwirken.

II) Art und Zahl der Workshops

a) YouTube-Video-Workshop

In diesem Workshop können die Teilnehmer verschiedene Videoformate produzieren, die sie abschließend auf YouTube veröffentlichen. Dazu erlernen sie alle Schritte des Produktionsablaufs von der Drehbucherstellung, über das Filmen selbst, bis hin zur Nachbearbeitung und der Veröffentlichung auf YouTube.
In dem Workshop entstehen z.B. Porträtfilme, in denen die Jugendlichen sich selbst vorstellen, oder Musikvideos, die sie zu bekannten Titeln oder selbstkomponierten Liedern entwickeln, oder Spielfilme, in denen sie kleine Geschichten mit Bezug zu Ihrer Lebenswelt inszenieren, oder auch Dokumentarfilme, in denen z.B. Traditionen in der Region vorgestellt werden.

b) Elektronische-Musik-Workshop

In diesen Workshops lernen die Teilnehmer mit verschiedenen Apps elektronische Musik zu komponieren und es entstehen musikalische Kompositionen mit elektronischen Instrumenten, die durch Text- und Gesangspassagen ergänzt werden können.
Dabei können sie sowohl digitale Instrumente, wie Softwaresynthesizer oder Drum-Computer, als auch Sampler verwenden. Die Samples können sowohl vorproduziert sein, als auch von den Teilnehmern mit Aufnahmegeräten aufgenommen worden sein. Auch Sprechgesang und Gesangseinlagen können die Jugendlichen in die Kompositionen einfließen lassen. Vorgesehen ist außerdem eine Einführung in die Nutzung eines DJ-Sets.
Außerdem werden die Teilnehmer während des Projektverlaufs über die Urheber- und Verwendungsrechte im Bereich der Musikproduktion aufgeklärt.

c) Fotografie-Workshop

In diesem Workshop lernen die Teilnehmer zunächst die technischen und gestalterischen Grundlagen der Fotografie kennen. Anschließend porträtieren sie sich gegenseitig oder dokumentieren z.B. ihre Freizeitaktivitäten oder Zukunftswünsche.
Auf diese Weise entstehen digitale Fotografien unterschiedlicher Genres, z.B. Porträt-, Landschafts- oder Architektur-Fotografie, Street-Photography, dokumentarische Fotografie.

d) Präsentations-Workshop

In diesem Workshop bereiten Teilnehmer aus den vorangegangenen Workshops die Präsentation der Ergebnisse des jeweiligen Jahres vor. Dazu gehört die Erstellung von Werbematerialien, die Sichtung aller erstellten Medien, die Gestaltung des Präsentationsortes und die Planung des Ablaufs und der Moderation der öffentlichen Präsentation.

Bei allen Workshops werden die Teilnehmer im Sinne des Jugendmedienschutzes über die positiven und negativen Folgen von Veröffentlichungen von Bildern und Videos im Internet aufgeklärt.

III) Themen der Workshops

Die Jugendlichen setzen sich mit sich selbst, ihrer Lebenswelt, ihrer Heimat und ihren Zukunftsperspektiven an ihrem Wohnort auseinander. Das kann z.B. heißen, dass sie ihre aktuelle Lebenssituation veranschaulichen, Wünsche und Bedürfnisse für die Zukunft thematisieren, das Positive an ihrer Heimat aufzeigen oder auch auf Missstände in ihrer Umgebung hinweisen.